Die Zillertaler Dorfgemeinschaft wird von Glaubenskonflikten gesprengt. Zur Besinnung kommt man erst, nachdem ein Kind gestorben ist. 
Foto: Matthias Horn

Berlin - „Reiß ihm das Herz aus, schlag’s ihm ums Maul!“, fordert die von Rachedurst geschüttelte, über die Leiche ihres Sohnes gebeugte Rottin. Und der evangelische Christoph Rott hat den katholischen Reiter, wegen dem sich der Junge in den Bach stürzte, fest am Hals gepackt. „Gelt, Bauersleut haben griffige Finger! Reiter, jetzt bist mein.“ Aber dann kommt er zur Besinnung, so heißt es in der Regieanweisung.

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