"Dry January", also einen Monat nüchtern sein, ist für manche eine große Herausforderung. 
Foto: imago images / PhotoAlto

Berlin - Ich bin seit sieben Tagen clean. Kein Alkohol bis Ende Januar. „Dry January“ nennt sich das. Klingt natürlich besser als „trockener Januar“, trotzdem frage ich mich, warum diese ganzen Moden immer englische Namen haben müssen. Könnten wir da nicht ein bisschen selbstbewusster werden? Die Amerikaner zum Beispiel leihen sich von anderen Völkern meistens nur Worte aus, die irgendetwas Unangenehmes ausdrücken und womit sie dann ihre eigene Sprache nicht belasten müssen. Die am häufigsten entlehnten Worte aus dem Deutschen sind „Angst“ und „Blitzkrieg“, woraus man logischerweise nicht ganz so leicht einen lässigen Gesellschaftstrend entwickeln kann.

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