Kim Kardashian: „Vielleicht brauchte unser Planet eine Pause.“
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Kim Kardashian, 39, hat mit ihrem bisweilen irrlichternden Mann Kanye West, 43, einiges zu tun. Und dann wären da ja auch noch die Kinder. Aber die erfolgreiche Ich-Unternehmerin hält den Laden eisern zusammen. Wie sehr, hat sie jetzt in einem Interview mit der englischen Ausgabe des „Grazia“-Magazins durchblicken lassen. Dort spricht Kardashian über die Corona-Infektionen ihres Manns im Frühjahr. „Kanye hatte es ganz am Anfang, als niemand richtig wusste, was los war … Es war so beängstigend und unbekannt. Ich musste ihm helfen, aus dem Bett zu kommen, wenn er sich nicht gut fühlte.“ Sie habe seine Bettwäsche mit Handschuhen und Gesichtsschutz gewechselt.

Und während ihr Mann mit dem Virus kämpfte und der Haushalt also unter Quarantäne stand, habe sie sich ganz allein um ihre vier Kinder – North, 7, Saint, 4, Chicago, 2, und Psalm, 1 – kümmern müssen, so Kardashian weiter. Hilfe von außen konnte es ja nicht geben. Das war aber immer noch nicht alles, schließlich hatte sie noch die letzte Staffel ihrer erfolgreichen Reality-Show „Keeping Up With The Kardashians“ zu drehen, ihre Pflegemarke KKW Beauty an den Kosmetikkonzern Coty zu verkaufen, ihr juristisches Studium weiter zu betreiben und dann noch, wie schon angedeutet, ihren Mann wieder einzufangen, als der im Juli mit viel Trara bei den US-Präsidentschaftswahlen kandidieren wollte.

Trotzdem hat Kardashian ihren Frieden mit der Pandemie gemacht. „Ich bin der Typ, der den Prozess respektiert“,  sagt sie, „der respektiert, was in der Welt vor sich geht.“ Und übt sich dann noch in größter Gelassenheit, was die Corona-Krise betrifft: „Vielleicht brauchte unser Planet eine Pause.“

Nicole Kidman, 53, hält sich für gewöhnlich sehr bedeckt, was ihr Privatleben betrifft. Doch jetzt ließ sich die Schauspielerin in der „New York Times“ einige Details zu ihrer gescheiterten Ehe mit Tom Cruise, 58, entlocken. So erzählt Kidman, dass ihre Beziehung bei den gemeinsamen Dreharbeiten zum Sex-Thriller „Eyes Wide Shut“ (1999) noch intakt gewesen sei: „Wir waren glücklich verheiratet.“ Der Film handelt von einem Ehepaar, das sich in allerlei Fantasien über Seitensprünge hineinsteigert. Sie und Cruise hätten nie gedacht, dass es seltsam sei, diese Rollen zu spielen. Das Gegenteil sei der Fall gewesen, sie hätten es geliebt, mit Regisseur Stanley Kubrick an dem Film zu arbeiten.

Szene aus dem Film „Eyes Wide Shut“ mit Tom Cruise und Nicol Kidman: „Wir waren glücklich verheiratet.“
Foto: imago images/Warner/Hobby Films/Pole Star

Kidman erinnert sich an eine ausgelassene Zeit, nach den Drehtagen seien sie gemeinsam bis in die Nacht Gokart-Rennen gefahren. Mit ihren beiden Kindern hätten sie während der Dreharbeiten in einem Wohnwagen gelebt: „Wir arbeiteten mit dem größten Filmemacher zusammen, lernten unser Leben kennen und genossen unser Leben am Set.“ Doch auf die Frage, ob der Film im Nachhinein „negative Gefühle“ über ihre eigene Beziehung zu Cruise erzeugt hat, weicht die Oscargewinnerin aus: „Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Vielleicht fehlt mir die Fähigkeit, zurückzublicken und die Dinge zu analysieren. Oder ich will es einfach nicht!“ Kidman und Cruise hatten sich zwei Jahre später nach der Premiere des Films getrennt.

Dorothee Bär, 42, hat offenbar eine subversive Ader. Zumindest in ihrer frühesten Jugend muss das so gewesen sein, wie die CSU-Politikerin jetzt dem Nachrichtenportal watson offenbarte, allerdings bei der Gelegenheit auch das Kalte-Kriegs-Fach bediente. Die Digital-Staatsministerin hat seinerzeit ganz heiße Ware in die DDR geschmuggelt: „Meine Heimat und mein Wahlkreis waren bis zur Wiedervereinigung sogenanntes Zonenrandgebiet – sie grenzen an Thüringen. Ich war als Kind mit meinen Eltern einmal im Jahr in der DDR, um Bekannte zu besuchen. Damals habe ich Micky-Maus-Hefte für deren Kinder mitgeschmuggelt und erinnere mich noch genau an das beklemmende Gefühl an der Grenze.“

Und wo dann von Beklemmung die Rede ist, darf die politische Botschaft nicht fehlen: „Mit der Wiedervereinigung verbinde ich ein großes Gefühl der Erleichterung – diese Enge, dieses Am-Rand-Sein, die Beklemmung: vorbei. Wir waren auf einmal mittendrin in Deutschland und Europa.“ Zur Wiedervereinigung war die Politikerin zwölf Jahre alt.