„Der Winter des Bären“ dauert ewig, und dann: „O du fröhliche Entführung“

Kurz vor Weihnachten sorgen Kiran Millwood Hargrave und Kirsten Boie für den passenden Lesestoff.

Solche Winterlandschaft kann ihre Tücken haben.
Solche Winterlandschaft kann ihre Tücken haben.imago images/Michael Kristen

Ein besonderer Genuss bei der Lektüre von Kinderbüchern besteht in ihrer Eigenschaft als behutsame Bewahrer selten gewordener Phänomene. So wird hier etwa die kindliche Sehnsucht nach Schnee noch erfüllt. In dem Roman „Der Winter des Bären“ allerdings in einem Ausmaß, das mit Flockentanz nichts mehr zu tun hat. Die britische Autorin Kiran Millwood Hargrave lässt die Natur zurückschlagen. Ein mythischer Bär hat den Menschen einen Jahre währenden Winter geschickt. In Erscheinung tritt er im Buch nie. An seiner statt rächen sich Tiere und Pflanzen an der Menschheit, die sie so sehr ausgebeutet hat.

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