Um schreiende Babys zu beruhigen, gibt es viele Methoden: Stillen, Wiegen, Singen oder – wie das Elternpaar in „Nachtlärm“ – mit 130 Sachen über eine Schweizer Autobahn brausen. Es ist gut möglich, dass das dabei entstehende Sausen tatsächlich die gewünschte Wirkung hat. Wir behalfen uns einst allerdings lieber mit einem Föhn. Doch mit heißer Luft wäre das Schweizer Buch- und Regiegespann Martin Suter und Christoph Schaub nie zu einem Road Movie gekommen. Und noch weniger zur akustischen Bühne für ein Dialogstück, denn das ist dieses fahrbare Kammerspiel hier vornehmlich. Nutzt doch das von Alexandra Maria Lara und Sebastian Blomberg gespielte Elternpaar die Ungunst der späten Wach-Stunden für endlose Beziehungsdebatten. Und die haben auch dann kein Ende, als sie sich an einer Tankstelle ihr Auto samt Baby von einem Halbwelt-Pärchen klauen lassen.

„Du wolltest das Kind doch gar nicht haben“

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