Der Tod, sagt Pedro Almodóvar, „ist ein deaktivierter Bildschirm, leer, schwarz, ohne Bilder.“ Von einem Filmemacher, in dessen Werk eine oft überschäumende Lebendigkeit mit einem Überschuss an visuellem Reiz einhergeht, klingt das kaum überraschend. Fehlt das Leben, ist auch der Bildschirm dunkel. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht, und nicht jedes Bild hat etwas Gutes. „Nahezu jeder Moment des Lebens der heute Vierzigjährigen“, schreibt er zu seinem neuen Film „Die Haut, in der ich wohne“, „von ihrer Geburt bis hin zum letzten Atemzug, scheint visuell dokumentierbar oder bereits dokumentiert zu sein… Schlechte Zeiten für Bürgerrechte: Es ist so einfach, sie zu verletzen und so schwierig geworden, sie beschützen.“

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