Sandra Hüller, Misel Maticevic in dem Fim  Exil.
Sandra Hüller, Misel Maticevic in dem Fim  Exil.
Foto: Alamode Film

Berlin -Da ist dieser  Name, ein Schwall aus Zischlauten, er klingt nach Balkan. Kroatien vielleicht? Wenn Xhafer, ein Chemieingenieur Mitte vierzig, aufgefordert wird, sich in einer Runde vorzustellen, muss er seinen Namen mindestens zwei Mal wiederholen. Und selbst dann ist es unwahrscheinlich, dass dieser Name im Gedächtnis bleibt. Reflexhaft schließt sich die Frage nach seiner Herkunft an. Auf das Wort „Kosovo“ folgt Schweigen, kein Kommentar. Man kann ja schlecht erzählen, wie toll es da im Sommerurlaub war und wie gastfreundlich die da unten sind.

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