Isabelle (Julie Delpy) mit ihrer Filmtochter  in „My Zoe“
Foto: dpa/ Warner Bros./ Stephan Rabold

Berlin -  Der Streit ist erbittert. Vielleicht bemerkt es deshalb keiner von beiden, dass das gemeinsame Kind im Nebenzimmer alles hören kann. Vielleicht ist es beiden in diesem Moment auch egal, dass Zoe da ist, also im physischen Sinne, denn die Streits drehen sich zumeist um das Kind: Wer übernimmt wie viel Verantwortung, wer darf oder muss wann wie viel Zeit mit Zoe verbringen. Um das Kind wird geschachert, als wäre es eine Ware, gleichzeitig wird es – nicht zuletzt aus schlechtem Gewissen – behandelt wie ein rohes Ei und der jeweilige Partner steht  im Verdacht, der schlechtere Elternteil zu sein. Kurzum: Es sind die hässlichen, gleichwohl typischen Auseinandersetzungen nach einer Trennung, mit denen Julie Delpys  siebter Langfilm „My Zoe“ beginnt.
   

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