Die Regisseurin Leonie Krippendorff

Foto: Markus Wächter

Berlin - Dass in Filmen Blut fließt, ist nicht ungewöhnlich. Aber Menstruationsblut? Und in „Kokon“ ist es nicht nur ein dezenter Tropfen, Noras ganze Unterhose ist voll. Es ist ihr erstes Mal, und sie ist an dem schlechtesten Platz, an dem dieses Ereignis eine Vierzehnjährige treffen kann: im Schwimmbad. Zum Glück klopft ein rettender Engel namens Romy an die Klotür, wäscht die Flecken heraus und drückt Nora einen Joint in die Hand – gegen die Bauchschmerzen. Wir befinden uns in Berlin-Kreuzberg.

Die Regisseurin Leonie Krippendorff treffen wir eben dort, im Café Kotti am Neuen Kreuzberger Zentrum, dem 70er-Jahre-Sozialbau, der sich über die Adalbertstraße spannt, einem ihrer Drehorte. Es ist heiß, genau wie im Sommer 2018, in dem der Film spielt. Leonie Krippendorff trägt ein Sommerkleid und Flip Flops, und wir trinken Kaffee, den der freundliche Kellner mit Eiswürfeln heruntergekühlt hat.

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