Der Jesus, der in der Kirche von Siculiana am Kreuz hängt, ist schwarz. Und die Flüchtlinge aus Ghana können es kaum fassen, dass dieser Weiße, zu dem sie in Afrika gebetet haben, in Europa ihre Hautfarbe angenommen hat. Komisch nur, dass die Weißen diesen schwarzen Jesus lieben, das schwarze Stück Holz, nicht aber die Schwarzen aus Fleisch und Blut. „Soll mir mal einer erklären“, sagt Edward zu seinen Freunden Samuel und Peter bei einem Spaziergang am Strand von Siculiana, einer Kleinstadt an der Südküste Siziliens, am äußersten Rand Europas. Das ist der Ausgangspunkt von Luca Lucchesis in  Cinemascope gedrehtem Dokumentarfilm „A Black Jesus“, den Wim Wenders produziert hat. 

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