Mit „The Forgiven“ kehrt der britische Regisseur Roland Joffé gleichsam zu seinen filmischen Anfängen zurück. In seinem spektakulären Kinodebüt, dem Kriegsdrama „Killing Fields – Schreiendes Land“ (1984) hatte er die Schrecken des Pol-Pot-Regimes in Kampuchea eindrucksvoll auf die Leinwand gebracht. Sein jüngster Film befasst sich nun mit der Apartheid in Südafrika, oder genauer: mit der Zeit danach, als eine Wahrheits- und Versöhnungskommission unter Leitung von Erzbischof Desmond Tutu die zutiefst gespaltene Gesellschaft zu beruhigen suchte. Auf der Basis von Michael Ashtons Theaterstück „Der Erzbischof und der Antichrist“ skizziert „The Forgiven“ das verbale Duell zwischen Tutu und dem fiktiven weißen Mörder und eingefleischten Rassisten Piet Blomfeld, der in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt und auf Gnade hofft.

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