Berlin - Als Michael Jackson im Juni 2009 im Alter von nur 50 Jahren starb, geriet die anschließende Trauerfeier zu einer musikalischen Manifestation des afroamerikanischen Amerika. Befreundete Künstler erwiesen dem (gefallenen) King of Pop die letzte Ehre, darunter Mariah Carey, Lionel Richie und Stevie Wonder. Niemand aber trat dabei derart ergreifend in Erscheinung wie Jennifer Hudson, die, obwohl sie erst ein paar Jahre zuvor einen Plattenvertrag erhalten hatte, bereits 2006 für ihre Rolle in „Dreamgirls“, einem Soulfilm über Diana Ross und die Supremes, mit einem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet worden war. Im weißen Kleid symbolisierte sie beim Gedenken an Michael Jackson eine Unschuld, die man insbesondere dem Soul zubilligt, auch wenn es dort oft um die Bewältigung oder auch nur Beschwichtigung menschlicher Abgründe geht.

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