Zum Jahreswechsel 1965/66 ist bei der Defa die Hölle los. Die SED hat zwei ihrer Filme aufs Abstellgleis verbannt, die laut Parteiführung „pessimistisch“ und „skeptizistisch“ sein sollen. Niemand darf sie mehr sehen. Und das ist erst der Anfang. Alle Produktionen, die gerade in Arbeit sind, kommen auf den Prüfstand. Eine Sitzung jagt die andere. Regisseure, Autoren, Dramaturgen haben schlaflose Nächte. Jeder versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Am Ende verschwinden zwölf Spielfilme im Tresor.

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