Im dokumentarischen Kurzfilm „Anja und Serjoscha“ von Inga Pylypchuk und Ivette Löcker gibt es gegen Ende eine berückende Szene. Als die beiden Titelhelden ein Rockkonzert besuchen, stehen sie erst zurückhaltend am Rand. Wenige Momente nach dem Einsetzen der Musik blicken sie sich ungläubig an, als wären sie überrascht, dass es so etwas Verrücktes und gleichzeitig Wunderschönes überhaupt geben kann. Dann geben sie sich der Musik hin, tanzen und singen begeistert mit. Die Musikerinnen, die da in einer Fabrikhalle in Mariupol auf der Bühne stehen und ihre Fans in Ekstase versetzen, sind die Dakh Daughters. Spätestens seit sie 2014 auf den Barrikaden des Euro-Maidan auftraten, erlangten sie in ihrer Heimat und inzwischen auch weit darüber hinaus einen legendären Ruf.

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