Bei der „Woche der Kritik“ werden Filme gezeigt, die nie ins Kino kommen

Bei der Berlinale wollten sie so etwas dann doch lieber nicht. Dieses Jahr befragt die „Woche der Kritik“ das Kino nach seiner Tauglichkeit in der Krise.

Filmszene aus „Red Post on Escher Street“.
Filmszene aus „Red Post on Escher Street“.Red Post on Escher Street Film Partners

Berlin-2014 suchte eine Gruppe von Filmkritikern den Kontakt zum damaligen Berlinale-Chef Dieter Kosslick. Ziel der Initiative war, eine neue Programmreihe zu etablieren. Nach dem Vorbild der Festivals in Cannes („Semaine de la Critique“) oder Venedig („Settimana Internazionale della Critica“) sollte mit dieser deutschen „Woche der Kritik“ ein Korrektiv zur allzu konsumorientierten Ausrichtung der Berlinale geschaffen werden. Das Interesse bei den vorgestellten Filmen hätte dabei weniger auf ihrem Verkaufswert als in der diskursiven Substanz gelegen. Aus diesem Vorhaben wurde nichts, jedenfalls nicht im Rahmen der Berlinale. Nach anfänglicher Begeisterung („Das machen wir auch!“) herrschte seitens Kosslick Funkstille. Deshalb besannen sich die Initiatoren auf ihre Autonomie.

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