Berlin- Daniel Brühl ist kein neuer Berlinale-Gast. Als Schauspieler war er schon öfter dabei, zuletzt in der Rolle eines deutschen Terroristen in „7 Tage in Entebbe“, der 2018 bei dem Festival lief. Unvergessen ist sein Auftritt in „Good Bye, Lenin!“ (2003). Er spielt darin einen Sohn, der seine kranke Mutter glauben lassen will, es gebe die DDR noch, obwohl gerade die Mauer gefallen ist. Neu ist die Rolle, in der er bei der Berlinale 2021 auftritt. Daniel Brühl hat zum ersten Mal in seinem Leben Regie geführt. „Nebenan“ heißt der Film, und er steigt damit gleich ganz oben ein. Der Film ist für den Wettbewerb der 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgewählt worden, wie deren künstlerischer Leiter Carlo Chatrian am Donnerstag bekannt gab. Er fühle sich zutiefst geehrt, sagte Daniel Brühl. „Für einen hundertprozentigen Berlin-Film könnte es keine bessere Premiere geben.“

Foto: dpa/Reiner Bajo/Berlinale
Daniel Brühl (r.) und Peter Kurth in einer Szene aus „Nebenan“, Daniel Brühls Regiedebüt.  

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