Dass die Berlinale-Bären an einem Mittwoch verliehen werden, und die Festspiele danach noch vier Tage weitergehen, das gab es noch nie. Aber die Pandemie hat vieles bewirkt, was man nicht für möglich gehalten hätte. Und so trat an diesem Abend der Präsident der Internationalen Jury, der Regisseur M. Night Shymalan, auf die Bühne im Berlinale-Palast, um den Gewinner des Goldenen Bären zu nennen, und niemand wusste, was er sagen würde. Denn den einen großen Berlinale-Favoriten gab es nicht. Als er dann aber das wunderbare Zusammenwirken von Laienschauspielern aus verschiedenen Generationen pries und eine Kamera, die an der Erde haftet, war klar: Der verdiente Siegerfilm der 72. Filmfestspiele heißt „Alcarràs“ von Carla Simón.

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