Der Jude Cioma Schönhaus ist im Juni 1942 mit knapp 22 Jahren allein in Berlin zurückgeblieben. Seine Eltern wurden „auf Transport nach Osten“ geschickt – ins Konzentrationslager deportiert. Er weiß noch nicht, dass er sie nie wiedersehen wird, und auch nicht, wie lange er in der Waffenfabrik Gustav Genschow kriegswichtig beschäftigt bleiben kann. Er wirkt so, als wolle er nicht nach vorne schauen, sondern im Moment leben. Und das in einer Zeit, da Deutschland „judenfrei“ gemacht werden soll. Maggie Perens vierter Spielfilm „Der Passfälscher“, erzählt ein Jahr aus dem wahren Leben eines jungen Mannes, der in düsterer Umgebung oft wie ein Glückskind aus einem Märchen wirkt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.