Berlin - Am Sonntag, dem Vorabend der Berlinale steht der Regisseur Christian Schwochow vor dem Kino International an der Karl-Marx-Alle in Berlin. Er will damit die Aktion „Kino leuchtet“ unterstützen, an der sich mehr als 300 Kinos in ganz Deutschland beteiligen um eine Perspektive für ihre Häuser zu fordern. Sein Film „Je suis Karl“ wird bei der Berlinale gezeigt, es ist ein Thriller um einen vermeintlich islamistischen Terroranschlag in Berlin und eine paneuropäische rechte Jugendbewegung.  In den Hauptrollen sind Luna Wedler und Jannis Niewöhner. Der Film läuft, aber eben ohne Publikum.

Christian Schwochow sagt, dass er trotzdem froh ist, dass die Berlinale stattfindet, dass es richtig ist, auch wenn das Publikum noch warten muss. „Ich finde es ganz wichtig, dass man wieder über Filme redet, über Kino. Für uns Filmemacher ist das toll. Und es ist auch für die ganze deutsche Filmbranche wichtig, dass das unser großes Festival nicht ausfällt. Es ist die richtige Variante, auch wenn es total weh tut.“

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