Es ist nicht lange her, dass die großen Filmfestivals Kampagnen gegen die kleinen Bildschirme führten. „Eine Bildfläche ist genug für einen Kinosaal“, lautete vor Jahren eine der Mahnungen gegen die Smartphone-Pest. Heute wäre man beim Filmfestival Venedig verloren ohne sein Telefonino: Ob digitaler Impfnachweis oder Festplatz-Tickets, in den langen Schlangen hat man beides besser stets griffbereit.

Während sich Cannes noch im Juli vorbildlich organisiert zeigte im System aus Schutzmaßnahmen und digitalem Ticketing, hat sich Venedig sichtlich übernommen. Wer am Mittwoch, dem Eröffnungstag, anreiste, fand das Ticketsystem kollabiert – und die Wettbewerbsfilme für die nächsten zwei Tage bereits ausgebucht. Wenig aufmunternd dabei der Hinweis auf nicht näher definierte Strafen, wenn man dreimal einen Film versäumt.

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