Der Schriftsteller Klaus Poche hat die Nase voll. So schreibt er seinen Roman „Atemnot“, ein zorniges Pamphlet gegen die Kleingeistigkeit der Behörden, das scheinbar unumstößliche Walten der Zensur, die Belehrungsdiktatur, die er „das kolossale Gesellschaftsspiel der ewigen Besserwisser“ nennt: „Jeder belehrt jeden, nicht, um aufzuklären, sondern um zu erniedrigen.“ In der DDR darf der Roman nicht erscheinen; er kommt 1978 in der Schweiz heraus.

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