Als Margarethe von Trotta 2018 in Frankfurt am Main mit dem Adorno-Preis geehrt wurde, wirkte das ein wenig wie eine Korrektur des Philosophen selbst. Dieser respektierte zwar den Autorenfilm, verachtete aber die Kulturindustrie, die ihn umgab. Für die bekannteste Regisseurin des Neuen Deutschen Films aber war das nie ein Widerspruch. Immer wieder fand sie mit ihren persönlichen Arbeiten ein breites Publikum. Wie nur wenige Vertreter des deutschen Autorenfilms gewann sie dabei eine weltweite Anhängerschaft.

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