Berlin - Auch der Berlinale-Bär ist schon lädiert vom zu vielen Online-Gucken. Am Freitag verbreitete die Leitung der Internationalen Filmfestspiele Berlin das sogenannte Key Design für die diesjährige Berlinale. Ein Bär in Schwarz mit groben Konturen ist das. So polterig kommt er daher, dass zu ihm noch ein Audiofile mit dem dunkel-heiseren Gebrüll eines verärgerten Braunbären passen würde.

Die Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek sieht das Bild so: „Der diesjährige Berlinale-Bär ist ein typisch Berliner Charakter.“ Diesen Worten von ihr in der Pressemitteilung kann man beipflichten. Wir Berliner sind bekannt für unser mürrisches und meckerndes Wesen, erst recht im Lockdown. Doch Rissenbeek sagt weiter: „Das sympathische handgemachte Motiv sorgt in diesen besonderen Zeiten für Optimismus und verbreitet Vorfreude auf die zwei Etappen des Filmfestivals.“ Das, was auf den ersten Blick wie ein Zunge-rausstreckendes „Bäh!“ wirkt, deutet die Chefin also hoffnungsvoll.

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