Los Angeles - Als der deutsche Regisseur Werner Herzog ihr 2017 einen nach ihm benannten Preis verlieh, bezeichnete er Chloé Zhao als „neue, bedeutende Stimme im amerikanischen Kino“. Da hatte die 1982 in Peking geborene und später in England und New York ausgebildete Regisseurin gerade ihren Film „The Rider“ herausgebracht, eine intensive Studie über einen indianischen Rodeoreiter, der nach einem schweren Sturz seinen Beruf und seine Leidenschaft aufgeben muss.

Schon damals spielte die Unterscheidung zwischen Dokumentar- und Spielfilm, die hierzulande mit Blick auf den Film „Lovemobil“ zuletzt in einen handfesten Skandal mündete, für Chloé Zhao keine allzu große Rolle. Ihren Hauptdarsteller Brady Jandreau hatte sie während der Arbeiten zu ihrem Erstlingswerk „Songs My Brother Taught Me“ kennengelernt, als dieser noch keine Metallplatte im Kopf hatte, die schließlich zum schicksalshaften Element der Filmerzählung wird. „The Rider“ ist seine Geschichte.

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