Fast zwanzig Jahre ist der Schriftsteller Stefan Heym tot. Lange sah es in dem Haus, das er mit seiner Frau Inge in Berlin-Grünau bewohnte, noch so aus, als wäre er nur kurz weg. Der Film „Abschied und Ankunft“ zeigt zweierlei: Den Umzug der Arbeitsbibliothek des Ehepaars nach Chemnitz und den Blick der Zurückgebliebenen auf das gemeinsame Leben. Durch diesen Ansatz erreicht die Filmemacherin Beate Kunath nicht nur die Leser Heyms, die von seinem Weg durch das zerrissene 20. Jahrhundert wissen, sondern überhaupt Menschen, die eine Trennung beschäftigt.

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