Der Kurzfilm „Carlotta’s Face“ ist fünf Minuten lang, doch er schafft es, einen in dieser kurzen Zeit auf intensive und bewegende Art mit einer Krankheit bekannt zu machen, die darin besteht, dass der Erkrankte keine Gesichter erkennen kann. „Carlotta’s Face“ ist einer von 2900 Filmen, die Filmemacher aus 120 Ländern beim Rare Disease Filmfestival eingereicht haben. Es sind Filme zwischen zwei und 30 Minuten lang, Dokumentarfilme, Animationsfilme, Experimentalfilme. Sie erzählen von Menschen, die Seltene Krankheiten haben, von allen Aspekten ihrer Welt. 65 Filme wurden für den diesjährigen Wettbewerb ausgewählt, der am Sonntag entschieden wird.

Der 28. Februar ist seit 2009 in Europa und Kanada der Tag der Seltenen Krankheiten. Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf die Belange der Betroffenen aufmerksam zu machen. Dieses Ziel verfolgt auch das zum zweiten Mal veranstaltete Rare Disease Filmfestival, eine Initiative des Rostocker Unternehmens Centogene*, das sich auf die Diagnose Seltener Erkrankungen spezialisiert hat.

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