In seinen Filmen interessierte er sich für Machtintrigen, Gewaltexzesse, ebenso wie für Liebesdramen und die Ärmsten der Welt: Bertrand Tavernier gehörte zu den vielfältigsten und anspruchsvollsten Regisseuren des französischen Kinos. Im Alter von 79 Jahren ist der Filmemacher am Donnerstag gestorben, wie das Filminstitut Lumière mit Sitz in Lyon am Donnerstag auf Twitter mitteilte, dessen Präsident der Filmemacher war. Tavernier wäre am 25. April 80 Jahre alt geworden

Dass er in keine Kategorie passte, hat ihm stets gefallen, wie er einst in einem Interview sagte. Denn er beleuchte Themen, Universen, Epochen und verschiedene Länder, um die Wahrheit zu erfassen, erklärte er. Er sei ein nonkonformistischer und couragiert vielseitiger Autor, erklärte auch die Jury des Filmfests in Venedig, als sie Tavernier 2015 mit dem Goldenen Ehrenlöwen für sein Lebenswerk auszeichnete. Und als Mann mit vielen Interessen und Eigenschaften beschrieb ihn auch Jean-Luc Douin, sein Biograf.

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