Hans-Christian Schmid: „Ich finde True Crime meist distanzlos und ausbeuterisch“

Der Regisseur hat einen Film über die Reemtsma-Entführung gedreht. Ein Gespräch über Polizeipannen, Gruselgeschichten und eine Familie im Ausnahmezustand.

Der Regisseur Hans-Christian Schmid im Büro seiner Produktionsfirma 23/5
Der Regisseur Hans-Christian Schmid im Büro seiner Produktionsfirma 23/5Emmanuele Contini

33 Tage lang wurde der Hamburger Mäzen und Sozialforscher Jan Philipp Reemtsma 1996 in einem Keller festgehalten. Die Entführer forderten ein Lösegeld in Millionenhöhe, mehrere Übergaben scheiterten, auch weil die Polizei schwere Fehler machte. Wie der 13-jährige Johann die Zeit des Bangens um seinen Vater erlebte, beschrieb er 2018 in seinem Buch „Wir sind dann wohl die Angehörigen“. Hans-Christian Schmid hat es verfilmt.

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