Berlin - Am 16. September eröffnet das vierte Human Rights Film Festival Berlin mit „Sabaya“. Der Sundance-Preisträger von Hogir Hirori handelt von einer Gruppe von Männern und Frauen, die ihr Leben riskieren, um jesidische Frauen und Mädchen aus der IS-Sklaverei zu befreien. Überhaupt konzentriert sich das Festival dieses Jahr auf auf Geschichten von Aktivistinnen und Aktivisten, die gegen Unrecht und Menschenrechtsverletzungen aufbegehren.

Bis zum 25. September sind 40 Dokumentarfilme über den aktuellen Stand der Menschenrechte auf der Welt zu sehen, einige von ihnen zum ersten Mal in Deutschland. „Fly so far“ berichtet über das Abtreibungsverbot in El Salvador. Frauen, die Fehlgeburten erleiden, werden in diesem Land auf der Basis dieses Verbots oft kriminalisiert. „Unapologetic“ erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die sich in der Black-Lives-Matter-Bewegung engagieren, „The Ants and the Grasshopper“  begleitet eine Umweltaktivistin aus Malawi, die bis ins Weiße Haus reist, um den Menschen dort zu zeigen, dass die Klimakrise real ist. Zu den meisten Filmen sind anschließende Gespräche  mit den Regisseuren, Protagonisten oder Experten geplant, die live auf YouTube übertragen werden und damit deutschlandweit zugänglich sind.

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