Berlin - Am Montag ist Christian Bräuer zwar schon in Cannes, aber er schwärmt noch von Berlin. Von dem ersten Kinowochenende nach dem acht Monate langen Kino-Lockdown. Die Zahlen vom 1. bis zum 4. Juli seien gut, eigentlich sogar sehr gut, vor allem im Vergleich, sagt Bräuer, der Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kino ist. 13.037 Kinogänger hat er allein in den elf Kinos der Yorck Kino GmbH gezählt, zu der etwa das Kino International in Friedrichshain und das Yorck sowie das Babylon, beide in Kreuzberg, gehören. Am Öffnungswochenende nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020, das ebenfalls am ersten Juliwochenende stattgefunden hat, waren es 7072 Besucher. Die Zahl hat sich also fast verdoppelt. „Das war eine positive Überraschung“, sagt Bräuer. Der Sonnabend sei der beste Tag überhaupt gewesen, seit sich die Kinos mit der Pandemie herumschlagen müssen. „Wir haben ein tolles Publikum. Die Berliner haben offenbar Kino gleich wieder im Kopf.“ Im Odeon klatschte sogar der ganze Saal, als der Film anlief.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.