Jessica lernt das Schweißen und den Umgang mit Seekarten, sie bedient Ankerwinden und überwacht die Verladung von Containern. Als Auszubildende an Bord des in Hamburg gebauten Frachtschiffs „Joanna Borchard“ hat sie schon ungefähr dreißigmal das Mittelmeer durchkreuzt. Von Marseille geht es nach Barcelona, von Salerno nach Valencia und von Casablanca bald wieder zurück nach Marseille. Schiffsalltag also: schwere Arbeit, durchsetzt von Ruhephasen, auch von Langeweile. Karaoke unter Deck und viele Stunden im Internet. Jessica, die hanseatisch-sympathische Frau, hat etwas gewagt, was vor wenigen Jahren noch unmöglich gewesen wäre. Sie ist mit ihrem Berufswunsch in eine Männerdomäne eingedrungen und behauptet sich dort.

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