In dem Film „El norte sobre el vacío“ der mexikanischen Regisseurin Alejandra Márquez Abella ist es umgekehrt: Nicht der Kinobesucher sieht den Film an, sondern der Film den Kinobesucher. Man fühlt sich beobachtet. Nicht von den Figuren, die in einem archaischen Bezugssystem miteinander leben und zusehen müssen, wie dieses System bröckelt. Sondern von den Tieren, die schon da waren, als Reynaldos Großvater seinen Stiefel auf das Land setzte, einen Puma erschoss und einen Orangenbaum pflanzte. Und die da sein werden.

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