Berlin - Sie waren die großen weiblichen Stars des frühen Hollywood-Kinos. Mae West, Carole Lombard und Rosalind Russell hatten nicht nur mit Stereotypen und Klischees zu kämpfen, sondern auch mit Zensur und moralischen Verpflichtungen, die sich die Filmindustrie selbst auferlegte. Jede von ihnen fand einen eigenen Umgang damit, wehrte sich auf ihre Weise. Eigentlich für die Berlinale 2021 geplant, wird das 30 Filme umfassende Programm der Retrospektive unter dem Titel „No Angels“, betreut von der Deutschen Kinemathek, nun im Rahmen der aktuellen Berlinale ausgespielt. Benannt ist es nach einem Film der wohl schillerndsten Figur unter den Dreien, Mae West. Im Interview sprechen Rainer Rother und Annika Haupts über das Retrospektive-Programm, die amerikanische Filmbranche in den 1930er- und 40er-Jahren und äußern sich zum früheren Berlinale-Leiter Alfred Bauer und der schleppenden Aufarbeitung von dessen NS-Vergangenheit.

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