Was ist das für eine Berlinale! Der Wettbewerb startet mit drei Berlin-Filmen und die Berliner müssen abwarten, sie zu sehen. Im Falle von Maria Schraders „Ich bin dein Mensch“ ist das besonders bedauerlich, weil der Film auf vielerlei Weise aktuell ist. Denn es geht um Künstliche Intelligenz, um die Selbstbestimmung von Frauen, um Konkurrenz im Wissenschaftsbetrieb. Der Film wirkt zugleich über den Tag hinaus, erzählt er doch von der Liebe und ihren Bedingungen.

Alma, eine Frau von Mitte vierzig, lässt sich auf ein Experiment ein, das sie für drei Wochen mit einem humanoiden Roboter zusammenbringt, der ihr Liebhaber sein soll. Hintergrund ist, der Vereinsamung in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Die Frau geht analytisch an die Sache heran. Sie ist selbst Wissenschaftlerin, allerdings auf der historisch entgegengesetzten Seite, arbeitet im Pergamonmuseum. Maren Eggert spielt sie zunächst sehr tough, aber diese Schauspielerin kann bekanntlich alles.

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