Filmkritik: David Bowie bleibt ein Geist in „Moonage Daydream“

Der Dokumentarfilmer Brett Morgen bekam unbegrenzten Zugang zum Archiv von David Bowie. Daran scheitert sein Film „Moonage Daydream“ – was aber okay ist.

Sehen wir in „Moonage Daydream“ wirklich Bowie? Und wenn ja, wie viele?
Sehen wir in „Moonage Daydream“ wirklich Bowie? Und wenn ja, wie viele?Universal Pictures

Die Fähigkeiten eines guten Dokumentarfilmers ähneln denen eines Geisterjägers: Es geht darum, dem schwer Verständlichen bis Unfassbaren auf die Schliche zu kommen. Und wenn David Bowie, der große, genialische Gestaltwandler des Pop, kein Geist ist, ja, wer dann?! Im Werbetext zum Soundtrack des neuen Dokumentarfilms über David Bowie heißt es: „‚Moonage Daydream‘ beleuchtet das Leben und Genie von David Bowie, einem der produktivsten und einflussreichsten Künstler der jüngeren Musikgeschichte.“ Alles daran stimmt – außer dass „Moonage Daydream“ (benannt nach einem Bowie-Song von 1972) irgendetwas beleuchten würde; geschweige denn Bowies Leben. Letztlich geht „Moonage Daydream“ Bowies Genie auf den Leim. Schon okay so. Es gibt Schlimmeres.

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