Bei Lakritze scheiden sich die Geschmäcker, und eine Pizza mit der schwarzen Süßigkeit – wie sie der Titel des neuen Films von Paul Thomas Anderson offeriert –, dürfte auch Gutwillige verstören. Neugierig wartet man reichlich zwei Stunden auf die „Licorice Pizza“ und fragt sich am Ende, da niemand auf der Leinwand so etwas gegessen hat, ob man kurz nicht bei der Sache war. Unmöglich, denn der Film ist so lebendig, dass man die Augen nie abwenden möchte. Und das ist nicht etwa einem spannenden Plot zu verdanken; vorgeführt wird hier eine Erzählfläche aus wechselnden, mal enger, mal lockerer miteinander verwobenen Episoden. „Licorice Pizza“ ist nicht so streng portioniert wie Andersons berühmtester Film „Magnolia“, aber genauso magisch, so kinoverzaubernd.

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