Berlin - Peter Hacks weiß genau, was er will. Noch vor der ersten Einstellung notiert er im Drehbuch: „Die Dekorationen, einschließlich Himmel, Wald und Wasser, sollen durchweg künstlich sein. Keine Außenaufnahmen. Das Ziel sei nicht Zerstörung der Illusion, sondern die Illusion einer vollkommeneren und poetischeren Welt.“ Und: „Alle Anspielungen auf moderne Zustände, die sich aus dem Reichtum der alten Zivilisation herstellen lassen, sind erwünscht.“

Es geht um Jacques Offenbachs Operette „Die schöne Helena“, die der Meister in eine Filmform gießen will. Das Projekt hat ihn schon in München beschäftigt, vor seiner Übersiedlung in die DDR im Juli 1955. Damals dachte er mit dem Komponisten Hermann Scherchen über einen neuen Text für das Stück nach. Nun ist die Defa dran.

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