Berlin - Lange hat’s gedauert, aber endlich, zehn Jahre nachdem er mit „Hell“ einen überzeugenden Beweis für die Möglichkeit hochkarätigen deutschsprachigen Genrekinos erbracht hat, legt Tim Fehlbaum nach: „Tides“, programmiert in der Sektion Berlinale Special, ist wie der Vorgänger dem Genre der dystopischen Science-Fiction zuzuschlagen. Doch während in „Hell“ letzte Menschen auf der Suche nach einem Fluchtweg von der überhitzenden Erde einander wortwörtlich das Wasser abgruben, sind es nun erste Rückkehrer aus dem Weltraum-Exil, die die Wieder-Bewohnbarkeit des vormaligen Heimatplaneten prüfen sollen. Dort freilich haben die einst im Stich gelassenen Habenichtse mittlerweile auf althergebrachte Gesellschaftsformen zurückgegriffen, die von tribalistisch bis totalitär reichen. Willkommens-Politik jedenfalls sieht anders aus.

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