Manchmal muss man daran erinnert werden, dass der Neorealismus einmal in Italien erfunden wurde. Regisseuren wie Vittorio De Sica oder Roberto Rossellini sei es gedankt, dass die Studiokulissenwelt nach dem Krieg vorübergehend gegen bequemen Reiz verloren hatte. Heute ist das nichts Besonderes, in Europa entstehen weit mehr Filme in echten Wohnungen als in Studios. Trotzdem wird die Wirklichkeit darin so selten heimisch wie ein scheues Tier. Und noch seltener wird man in jenen Sog gezogen, der De Sicas „Fahrraddiebe“ oder „Umberto D.“ beim ersten Sehen bis heute innewohnt.

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