Zwei ältere Herren sitzen nebeneinander auf roten Kinosesseln: der Produzent Rob Houwer und der Regisseur Michael Verhoeven. Die Sessel stehen im Filmmuseum München, und dessen Leiter Stefan Drössler ist es zu danken, dass sich die beiden nach langer Zeit getroffen haben, um über ihr gemeinsames Jugendwerk „o.k.“ (1970) zu reden. Der Film ist öffentlich nicht mehr sehr oft zu sehen gewesen. 2010 zum Beispiel, zur Retrospektive anlässlich 60 Jahre Berlinale, wurde er schmerzlich vermisst. Es hieß, Houwer sei verbittert, dass stets nur der Regisseur im Mittelpunkt des Interesses stehe, und nicht auch derjenige, der das Geld beschaffte. Die Berlinale ließ diese Gerüchte unkommentiert. Ganz falsch werden sie nicht gewesen sein.

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