Berlin - Die Kinder vom Bahnhof Zoo sind wieder da – 43 Jahre nachdem Christiane F.s Buch über ihr Abgleiten in den Heroinkonsum und in die Prostitution erschienen ist. Ein Buch, das ein Riesenerfolg wurde, das bis heute gelesen wird, sogar Schullektüre wurde. Uli Edel hat es 1981 verfilmt. Nun hat der Regisseur Philipp Kadelbach aus dem Stoff eine achtteilige Serie gemacht, die am 19. Januar bei Amazon Prime erscheint. Am Drehbuch arbeitete allen voran Annette Hess („Weissensee“, „Ku’damm 56“). Es geht zurück in die Beton-Tristesse von Berlin-Gropiusstadt und von da in den Sehnsuchtsort Sound, einen Club an der Genthiner Straße, damals nannte man das Diskothek. Und an den Straßenstrich an der Kurfürstenstraße, was vielleicht der Ort ist, der sich in all den Jahrzehnten am wenigsten verändert hat. Dass das Remake funktioniert, liegt unter anderem an den fantastischen jungen Schauspielern. Da sind Jana McKinnon als Christiane, Michelangelo Fortuzzi als Christianes Freund Benno, Lena Urzendowski als Stella und Lea Drinda als Babsi. Trotzdem war es ein Wagnis, sich dieses Stoffs zu bemächtigen. Warum sie es eingegangen sind, erklären die Produzentin Sophie von Uslar und Philipp Kadelbach.

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ – vor allem das Buch, aber auch der Film hat viele Menschen beeindruckt und auch geprägt. Wie war das bei Ihnen?

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