Das Kind versteht nicht ein Wort ringsum, begreift keines der Rituale, ekelt sich vor den Speisen, scheitert bei den Spielen der Gleichaltrigen. Eben wurde der Junge von seinen Eltern noch George genannt, jetzt ruft man ihn „Blauvogel“ – ohne dass er zunächst den Sinn der Laute, die seinen neuen Namen bilden, verstehen kann. Sieben Jahre verbringt der gekidnappte Farmer-Sohn bei den Irokesen; er wird ein „weißer Indianer“. Als er zurückkehrt zu seiner eigentlichen Familie, erlebt er dort neue Fremdheit. Er bleibt zwischen zwei Welten gefangen.

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