Der erste Teil von Peter Jacksons „Hobbit“-Verfilmung begann noch im sonnenbeglänzten Auenland: Da sitzt der alte Bilbo Beutlin am Schreibtisch und beginnt, aus seinem Leben zu plaudern. Dieser Idylliker und Jedermann mauserte sich im Verlauf der „Unerwarteten Reise“ zum listenreichen Helden, der Gollum und die Trolle witzig austrickst – und witzig war der ganze erste Teil, trotz der scheußlichen Orks, ihrer wölfischen Reittiere und natürlich des Drachen Smaug, der vor Urzeiten feuerspuckend in die Zwergenstadt Erebor einbrach, fast alle Zwerge tötete und nun auf deren riesigem Goldschatz liegt.

Doch jetzt wird es apokalyptisch. „Smaugs Einöde“, Teil zwei von Jacksons Trilogie, beginnt wie der erste Film mit einem Vorspann außerhalb der Erzählchronologie. Diesmal allerdings regnet es in Strömen, es ist finster, und statt in Bilbo Beutlins adretter Hobbit-Höhle finden wir uns in einer Spelunke voller zwielichtiger Gestalten. Hier fassen Thorin, Nachkomme des Königs von Erebor, und der Zauberer Gandalf den Beschluss, nach Erebor zu ziehen, um Smaug den Arkenstein, das Symbol der Macht über das Zwergenvolk, zu entreißen. Erst danach setzt „Smaugs Einöde“ dort ein, wo der erste Teil aufhörte.

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