Bevor der Rasenmäher kommt.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

BerlinEs gibt eine Gartenarbeit, die ich selten verrichte, obwohl ich sie eigentlich mag. Ich meine das Rasenmähen. Es erzeugt diese besonders schöne Zufriedenheit, die sich einstellt, wenn das Ergebnis einer Mühe deutlich zu sehen ist: Wo sich vorher lange Halme bogen und die Konturen der Beete verschwimmen ließen, zeigen sich akkurate Blatt- und Blütenformen vor samtenem kurzem Grün. Es ist ein bisschen wie der glasklare Durchblick nach dem Fensterputzen, wenn es selten genug geschieht.

Ein Blick ins Gartenbuch sagt mir allerdings, dass ich nicht selten, sondern mindestens einmal die Woche mähen und dabei höchstens ein Drittel des Halms kappen sollte. Das stresst die Graspflanzen nicht so, sorgt für dichten Wuchs und lässt den Garten immer ordentlich aussehen, was das Erfolgserlebnis natürlich erheblich minimiert. Dafür ist das korrekte Mähen weniger Millimeter eine leichte Aufgabe, genau richtig für diese handbetriebenen, klimaschonenden Spindelrasenmäher, von denen ich schon seit geraumer Zeit träume.

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