Ach, was habe ich mir Winterwetter gewünscht! Schnee! Eis! Minusgrade! Nun ist all das da und ich friere, auch wenn wir sicherlich immer noch zu warme Wochen erleben. Die Polarluft gerade hat es in sich, auch wenn sie ein Effekt erderwärmungsbedingter Luftmassenverschiebungen sein sollte. Draußen ist es mir trotzdem nur in zügigem Spazierschritt angenehm, bei dem, was es im Garten noch zu tun gibt, frieren mir dagegen schnell die Finger ab.

Viel ist es ohnehin nicht: Blumenbeete, Rasen und Wintersalat liegen unter einer schon ziemlich nassen, aber hübschen Schneedecke. Ich mag sie nicht zerstören, also mache ich, statt den Schneckenzaun zu richten oder dies und das zu buddeln, Fotos von Hagebutten mit weißen Mützen und vom Bio-Klohäuschen im Schnee. Außerdem treffe ich eine Nachbarin, die Vogelfutter verstreut und plaudere mit ihr, bis ich durchgefroren bin.

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