Einen Klimaroman zu schreiben, klingt einfallslos aber hitverdächtig. John von Düffels Roman „Der brennende See“ kann unseren Autoren dennnoch nicht überzeugen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ikon Images

Berlin - Einen Klimaroman zu schreiben, gilt wohl als sichere Bank. Noch mehr Erfolg verspricht er, wenn er gar virulente Bewegungen wie die „Fridays for Future“-Proteste aufnimmt. Nun will man John von Düffel, der zu den vielfältigsten und experimentierfreudigsten Autoren unserer Epoche gehört, nicht unterstellen, sich mit seinem neuen Aufschlag „Der brennende See“ einfach an der Windrichtung zu orientieren, um dadurch in aller Munde und auf allen Verkaufstheken präsent zu sein. Doch ein wenig drängt sich der Eindruck bei diesem Werk auf, das zwar Erwartungen weckt, sie aber nicht einlöst.

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