Es gibt Menschen, die haben sie einfach: Aura. Schon während ich das hinschreibe, ist es mir ein bisschen arg. Darüber spricht man eigentlich nicht. Sobald es da steht, wird sie brüchig. Wie ein Witz, den man erklären muss. Oder ein gelüftetes Geheimnis. Aber es stimmt schon − Leander Haußmann war einer der Gründe, warum ich Theater machen wollte. Seine „Romeo und Julia“ Inszenierung 1993 in München. Sein „Sommernachtstraum“ in der Felsenreitschule 1997, wo wir als Regieklasse der „Ernst Busch“ fast groupie-mäßig angereist sind, um zu verstehen, wie man einem Text aus längst vergangener Zeit heutige Leidenschaft einhaucht. Huch, da ist es wieder: Aura. Der Hauch der echten Präsenz.

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