Das Lieblingsbuch der Deutschen ist „Der Herr der Ringe“, und einen Kaffee würden sie am liebsten mit dem Dalai Lama trinken. Das sind zwei Ergebnisse von Umfragen, die der Regisseur und Drehbuchautor David Dietl in seinem Film „König von Deutschland“ zwar zitiert, deren Aussage er aber entweder nicht versteht oder bewusst ignoriert. Denn im Film scheint es so, als läsen die Deutschen immer noch am liebsten Konsalik und hätten als Lebenstraum, einmal den Papst zu treffen.

Der Titelheld Thomas Müller lebt mit Frau und Sohn in einer Reihenhaussiedlung. Im Einbauschrank steht der Brockhaus, an der tapezierten Wand hängt ein Setzkasten, und auf den Echtholzfurniermöbeln verstauben Zimmerpalmen. In seiner Freizeit setzt Müller Puzzle zusammen oder widmet sich der Modelleisenbahn. Sein Traum: ein Eigenheim auf der grünen Wiese.

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