Nach dem in wohlgepflegt opernbürgerliche Bahnen gelenkten Märchen „Hänsel und Gretel“ fand der tonsetzerisch brillante Wagnernachfolger Engelbert Humperdinck mit Elsa Bernstein-Porges’ „Königskindern“ einen scheinbar ähnlich „volkstümlichen“ Stoff, tatsächlich aber eine komplexe, inhaltsschwere Parabel mit symbolistisch aufgeladenen Märchenmotiven. Das anspruchsvolle Werk, 1910 an prominenter Stelle uraufgeführt (in der New Yorker Met), war eine Weile recht erfolgreich, nach 1945 aber fast vergessen; in jüngerer Zeit haben sich gerade größere Bühnen wie München oder Zürich seiner erinnert.

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