Königlich: Leopardenpaar in Gelbguss, 16.-18. Jahrhundert.
Königlich: Leopardenpaar in Gelbguss, 16.-18. Jahrhundert.
Foto: National Commission for Museums and Monuments Nigeria

Hamburg -  Sie sind so etwas wie die Gesichter der Restitutionsdebatte um die zu Kolonialzeiten geraubte afrikanische Kunst: Kunstvoll gegossene Messing-Köpfe und -Platten aus dem untergegangenen Königreich Benin, die Mitglieder des Königshauses und höfische Szenen zeigen. Es gibt kaum einen Artikel oder Fernsehbeitrag über Raubkunst aus Afrika, der nicht mit Abbildungen dieser unter der Bezeichnung Benin-Bronzen berühmt gewordenen Kunstobjekte illustriert wird. Das Hamburger Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) will nun die Provenienzforschung zu den Objekten vorantreiben und damit den Weg für eine mögliche Rückgabe der vor mehr als 120 Jahren geraubten Kunstwerke ebnen: Ein internationales Projektbüro soll in den kommenden zwei Jahren die Daten der weltweit in Museen und Sammlungen zerstreuten Kunstobjekte, die aus dem königlichen Palast und anderen zeremoniellen Stätten in Benin stammen, zusammenführen. 

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